7. Sozialer Runder Tisch in Böhlitz

Leben und Wohnen im Alter – 7. Sozialer Runder Tisch diskutiert über Versorgungsformen im ländlichen Raum

Thallwitz. Am 22.03.2017 lud die Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land zum siebten Mal zum Sozialen Runden Tisch ein, um mit ca. 20 Vertretern der Kommunen, des Sozial- und Gesundheitswesen, sowie Unternehmern über Versorgungsformen im ländlichen Raum zu diskutieren. Infrastruktur als Grundlage für ein attraktives Gemeindeleben sowie Möglichkeiten des Zusammenlebens auch im höheren Alter standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Gleich zu Beginn führte Bürgermeister und Schirmherr, Thomas Pöge, durch das erste Multiple Haus Mitteldeutschlands. Die restaurierte Alte Dorfschule dient seit ihrer Erföffnung am 28.11.2016 als Vereinshaus, Hausarztpraxis und Beratungsstelle für alle Bürgerinnen und Bürger und ermöglicht so eine effiziente Nutzung, welche an die Bedarfe und Bedürfnisse der Einwohner angepasst ist und die Lücke in der Infrastruktur schließt.

Im Anschluss erörterte Frau Dr. Annedore Bergfeld vom Institut für Wirtschafts- und Regionalentwicklung die bisherigen
Ergebnisse des Modellvorhabens des Landkreis Leipzig „Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“. Innerhalb einer lebhaften Diskussion kristallisierten sich erste konkrete Umsetzungsideen, wie z.B. ein Nightliner für die Region. Dieser soll am Wochenende die S-Bahn Strecken mit den Gemeinden auch abends verbinden.

Den Abschluss der Bürger- und Expertenrunde bildete ein Best-Practice Beispiel aus der Region Bautzen. Herr Peter Würgatsch präsentierte kleinräumige Lebens- und Wohngemeinschaften, die es erlauben, ältere Einwohner in ihrer vertrauten Heimat zu belassen und gleichzeitig eine ganzheitliche Versorgung auch ohne Pflegestufe zu gewährleisten. Gemeinsam mit den Kommunen können diese Vorschläge in leerstehenden Höfen umgesetzt und durch die Quartiers- und Generationengenossenschaft mit Leben gefüllt werden.

Der nächste Soziale Runde Tisch findet am 20.09.2017 im Plenarsaal des Wurzener Stadthauses statt. Im Rahmen des Gründungsjubiläums der Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land tagt die Mitgliederversammlung öffentlich bevor Experten aus dem Sozial- und Gesundheitswesen Fachvorträge zur Quartiersentwicklung halten.

Sondernewsletter


Liebe Mitglieder,

liebe Interessierte,

 

wir freuen uns Ihnen aus der gemeinsamen Idee, Ehrenamt und Wirtschaft zu vernetzen, und alle Generationen in unseren Regionen  zu stärken eine gemeinsame Plattform zur Verfügung stellen zu dürfen. Sie erreichen uns ab sofort unter: www.generationsgenossenschaft.de

 

Wurzen: Erste Zeitspendeaktion 2017 – Angeln der Generationen

 

Unter dem MOTTO gemeinsam für Generationen in unseren Regionen stellten die Bewohner und Mitarbeiter als auch Mitglieder der Quartiers- und Generationengenossenschaft im  AWO Pflegeheim SSZ Wurzen zwei traditionelle Angelspiele her. Ein Exemplar wurde  für das im Juni stattfindende Familienfest im Quartier übergeben und ein weiteres wird für eine Kindereinrichtung  zur Verfügung gestellt.

                                                             

Wurzen: Angehörigenschulung zum Thema Demenz und Alltagshilfen zu Hause und im Quartier

Die anschließende Infoveranstaltung zum Thema „Demenz – Familien rechtzeitig unterstützen“ nutzten ca. 15 Bürgerinnen und Bürger für den gemeinsamen Erfahrungsaustauch und kleine Hilfestellung für ein Verständnis in der Begleitung der Erkrankung und all seinen Facetten besser zu verstehen und sich rechtzeitig im Quartier Hilfe holen zu können. Nächstes Thema wird die Bewegung und Demenz sein, bereits leichte Übungen können den Alltag erleichtern und die motorische und geistige Leistungsfähigkeit erhalten.

 

OT Roitzsch:  Erster Infoabend zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Im prall gefüllten Gemeindezentrum in Roitzsch informierten sich über 50 Interessierte zu den Themen der Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Richerdt stellte die Vorstandsvorsitzende Sandra Deutsch die wichtigsten Aspekte der rechtlichen Vorsorge für alle Generationen vor.

 

Ihr Vorstand
der Quartiers- und Generationengenossenschaft

Weihnachts-NEWSLETTER

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ein ereignisreiches Jahr 2016 neigt sich dem Ende und wir lassen die ersten Erfolge der Quartier- und Generationengenossenschaft Revue passieren:
Wurzen: Dank Bürgermeister Röglin und seinen fleißigen Mitarbeitern aus der Verwaltung konnten alle baurechtlichen Hürden genommen werden, um im Frühjahr 2017 den ersten Trimm-Dich-Pfad der Region zu eröffnen. Die Wurzener Bürger können dann im neu gestalteten Park „alter Friedhof“ Körper und Geist trainieren.
Kühren: Erste GeriNeTrainerin im Wurzener Land ausgebildet. Die sportlich interessierte Gemeinde der Kührener wird nun durch eine Expertin für Kognition und Bewegung verstärkt. Die Quartiers- und Generationengenossenschaft unterstützt alle Beteiligten vor Ort beim Aufbau einer Bewegungsgruppe für Hochaltrige.
Thallwitz: Bürgermeister Pöge eröffnet am 28.11.2016 das erste Multiple Haus Mitteldeutschlands in Böhlitz. Neben zahlreichen Ehrengästen wie Bundesminister Christian Schmidt, Staatssekretär Herbert Wolff und Landrat Henry Graichen konnten sich auch die Vertreter der Quartiersgenossenschaft einen Eindruck von den Möglichkeiten der umgebauten Dorfschule verschaffen.

eroeffnung-weihnachtsnewsletter-2016

alte-dorfschuleEröffnung des ersten Multiplen Hauses in Böhlitz
Landkreis Leipzig: Dank der Unterstützung des Instituts für Wirtschafts- und Regionalentwicklung und des Amtes für Kreisentwicklung werden wir uns 2017 als Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land eG um die Aufnahme in das LEADER- Programm bewerben und so den Fokus für die Regionalstrategie des Landkreis Leipzig weiter auf das Wurzener Land und auf die Gemeinden Thallwitz und Lossatal legen können.
Deutschlandweit: Gleich nach der Gründung der Genossenschaft war unsere Meinung als Experte überregional gefordert. Sowohl an der Technischen Hochschule Nürnberg als auch im Sächsischen Landtag konnten wir unsere Ideen einer generationen- übergreifenden Quartiersentwicklung vorstellen.

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1. Quartiers-Newsletter veröffentlicht

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir starten! Die Eintragung der ERSTEN Sächsischen Quartiers- und Generationengenossenschaft ist erfolgt.

Wir suchen Sie/ Euch!

Sie/ Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und habt Freude am Engagement für Eure Region und Generation, dann seid Ihr/ Sie hier genau richtig.

Unsere Ziele sind:

1. Nachbarschaftshilfe von Mitgliedern für Mitglieder
2. Stärkung des Ehrenamtes
3. Unterstützung der Region

Wie kann es funktionieren?

1. Zeitsparkonten und/ oder
2. Auszahlung (Aufwandsentschädigung)

Was habt Ihr/ Sie davon?

1. ein kleines Taschengeld
2. Vorsorge für das eigene Alter
3. neue Bekanntschaften und Freunde
4. das Gefühl etwas Gutes zu tun

Fragen? Hinweise? Anregungen?
Dann melden Sie sich bei uns!

Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land eG
Friedrich-Ebert-Str. 2
04808 Wurzen
Telefon: 0341/24825281
Mobil: 0157/71252560
Email: sandra.deutsch@gerinet-leipzig.de

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Expertenwoche der Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land eG

Die Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land eG als innovativste Kraft für den ländlichen und städtischen Raum
Die Quartiers- und Generationengenossenschaft Wurzener Land übernimmt nicht nur in Sachsen eine Vorreiterrolle, sondern ist deutschlandweit eine gefragte Expertin.
Begonnen hat die Expertenwoche am 12.09.2016 im Sächsischen Landtag. Die Aufsichtsratsvorsitzende und Geschäftsführerin von GeriNet Leipzig, Frau Lysann Kasprick, war als Sachverständige in den Landtag geladen wurden, um über die Möglichkeiten der generationenübergreifenden Quartiersentwicklung durch die QuaG eG zu sprechen.

Der Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration diskutierte den Antrag zur „Förderung generationengerechter, barrierefreier Quartiere in Sachsen“. Die Quartiers- und Generationengenossenschaft konnte hier als ganzheitliches und nachhaltiges Instrument zur Unterstützung und Begleitung von Jung und Alt in der Kommune vorgestellt werden. Das Interesse an der Genossenschaft war enorm, so dass die Abgeordneten aller Fraktionen die Zeit nutzten, um detaillierte Fragen zur praktischen Umsetzung und konkreten Arbeitsweise zu stellen.
Weitere Sachverständige waren Frau Ursula Teich (Referentin für Altersgerechte Quartiersentwicklung und Versorgungsstrukturen im Quartier des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW); Herr Dr. Axel Viehweger (Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V.); Herr Uwe Wildenauer (Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH)
Die deutschlandweite Expertenreise führte weiter über Nürnberg ….

Hier wurde unter Leitung von Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Technischen Hochschule Nürnberg, am 14.09.2016 geladen. Die deutschlandweiten 14 Experten wurden im Zuge der wissenschaftlichen Untersuchung zum Thema „Seniorengenossenschaften in Deutschland – Versorgungsmodell der Zukunft?“ gebeten ihre Erfahrungen als Vertreter von Verbänden, Genossenschaften, Vereinen und Politik darzustellen. Neben „alten Hasen“ wie Dr. Abbé oder Josef Martin konnten die Jungen wie die QuaG eG über Probleme während der Gründungsphase, Unterstützung durch die Kommunen und die Möglichkeiten der EDV-Verwaltung diskutieren. Trotz der Vielfältigkeit und unterschiedlichen Einsatzgebiete der Genossenschaften kristallisierten sich ähnliche Stolpersteine in der alltäglichen Arbeit heraus, die es nun durch die wissenschaftliche Analyse der Gesprächsrunde zu lösen gilt.

Expertenrunde an der Elbe – Fachtag für Engagiertefachtagung
Unter der Schirmherrschaft von Frau Staatsministerin Babara Kleppsch stand am Freitag, den 16.09.2016 der 7. Fachtag Bürgerschaftlichen Engagements im ländlichen Raum in Torgau auf dem Plan. Unter der durchaus provokanten These „Rettet das Ehrenamt die Welt?“ tauschten sich 87 Haupt- und Ehrenamtlich Engagierte aller Interessenlagen (von Naturschutz bis Frauenverein) in den hochinteressanten Diskussionsgruppen und Podiumsgesprächen über die Rahmenbedingungen des Ehrenamtes, neue Finanzierungsmodelle und das Image bürgerschaftlichen Engagements aus. Die Hauptforderungen bestand in der Einsetzung hauptamtlicher Koordinatoren, die sich um bürokratische Belange der Ehrenamtlichen kümmern, damit diese ohne Einschränkung ihrer Herzensangelegenheit nachgehen können. Natürlich waren sich alle Beteiligten einig, dass das Ehrenamt allein nicht die Welt retten kann. Dafür bedarf es einer gesunden Zusammenarbeit zwischen dem Sozial- und Wirtschaftssystem.